Was wir über den Anfang des Lebens wissen,
ist nur eine Theorie,
das gleiche gilt für unser Wissen über sein mögliches Ende.
Es darf uns nicht wundern,
wenn unsere Ansicht über das Leben nicht stimmt,
denn das Leben sollte unserer Ansicht nach
immer ein Wunder sein.
Jedes Jahr könnte unser Geburtstag Anlass für uns sein,
erneut Kind zu werden und über unser Dasein zu staunen.
Dass wir am Leben sind,
verdanken wir dem Tod anderer,
wenn wir sterben,
könnte unser Tod zu neuem Leben werden.
In Trauer und Leid
gilt vor allem, was wir sind,
was wir haben ist dann ein geringer Trost.
Je mehr wir haben,
desto weniger sind wir.
Die Dynamik des Lebens verstehen wir nur,
wenn wir nicht nur auf die Erde achten,
sondern unseren Blick auch zum Himmel erheben.